Häufig gestellte Fragen:

„Kann ich in Angebote schnuppern, bevor ich mich für einen Kurs entscheide?“

Es finden regelmäßige Schnupperabende statt, in denen die Techniken des Autogenen Trainings, der Progressiven Muskelentspannung sowie der Meditation vorgestellt und in ersten Übungen veranschaulicht werden. Zu den Terminen geht es hier:

„Sind die Kurse für absolute Anfänger oder benötige ich Vorkenntnisse?“

Alle Kurse sind für Anfänger geeignet! Meistens besteht die Gruppe ganz gemischt aus absoluten Anfängern, Anfängern mit Vorkenntnissen und Geübten, die bereits einen oder mehrere Kurse durchlaufen haben. Es ist für alle Beteiligten immer wieder erfrischend, innerhalb einer Gruppe, nochmal neue Facetten der Techniken kennen zu lernen, einzuüben und sich auszutauschen.

„Muss ich stark gestresst oder krank sein, um mitzumachen?“

Du kannst als ganz gesunder Mensch alle Kurse bei mir besuchen. Auch wenn du gar nicht so oft Stress und dessen Folgesymptome empfindest, bist du gewappnet für eventuell noch auftauchende Herausforderungen im Leben. Zudem tust du etwas gutes für dein Wohlbefinden. Die Angebote sind präventiv ausgerichtet, d.h. vorbeugend, damit du erst gar nicht krank wirst.

„Für wen sind die Kurse nicht geeignet?“

Die Kurse sind nicht geeignet, wenn folgendes vorliegt (Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – es gilt die individuelle Abklärung):

  • akute oder schwere psychische Störungen
  • physische oder psychische Beschwerden, die noch nicht medizinisch abgeklärt sind
  • schwere Herzerkrankungen
  • Epilepsie
  • geistige Behinderung
  • schwere Stadien der Chemotherapie
  • akuter Alkohol-, Medikamenten u. Drogenmissbrauch
  • akute Suizidalität

Achtung: Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken ersetzen keine Therapie. In jedem Fall ist mit dem behandelnden Arzt/Psychiater abzuklären, inwiefern die Techniken begleitend eingesetzt werden können.

„Wie funktioniert das mit der Krankenkassenanerkennung (§20 SGB V)? Benötige ich eine Überweisung vom Arzt?“

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden dir als Versichertem in der Regel 2x im Jahr Präventionskurse, die nach §20 SGB V zertifiziert sind, anteilig erstattet.

Die Zentrale Prüfstelle Prävention ist eine Gemeinschaftseinrichtung von gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland und prüft in deren Auftrag Präventionskurse nach speziellen Vorgaben.

Folgende Kurse bei KOPF AUS DEM SAND sind zertifiziert mit dem „Prüfsiegel Deutscher Standard Prävention“ nach § 20 SGB V: 

Autogenes Training für Erwachsene (8-Wochen- / 4-Wochen- / 2-Tages-Kompaktkurs)

Progressive Muskelentspannung für Erwachsene (8-Wochen- / 4-Wochen- / 2-Tages-Kompaktkurs)

MBSR (mindfulness-based stress reduction) (8-Wochenkurs)

sowie Bleib locker für Grundschüler der 3.Klassen (8-Wochenkurs)

Wie funktioniert die Kostenerstattung?

Zunächst gehst du als Teilnehmer mit den Kurskosten bei mir in Vorleistung. Nach erfolgreichem Kursende (80% besuchte Einheiten) erhälst du eine Teilnahmebescheinigung von mir, welche du bei deiner Kasse einreichen kannst.

Wie hoch ist die Kostenerstattung?

Je nach Kasse erhälst du eine Kostenerstattung in Höhe von mindestens 75 Euro bis zu 100% der Kurskosten.

„Eignen sich die Angebote auch für Kurse in einem Unternehmen? Gibt es einen Freibetrag für betriebliche Gesundheitsförderung?“

Unternehmen können ebenfalls die Verbesserung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter mit einem Freibetrag von 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei unterstützen [§ 3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz (EStG)].

Der Freibetrag gilt dabei für Angebote aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Suchtprävention und Stressbewältigung, die den §§20 und 20a SGB V genügen oder im Leitfaden Prävention der Spitzenverbände und Krankenkassen aufgeführt sein müssen. Die Angebote können im Betrieb selbst durchgeführt werden. Es werden aber auch Barzuschüsse des Arbeitgebers an Mitarbeiter steuerlich begünstigt, wenn Gesundheitsprogramme extern wahrgenommen und selbst bezahlt werden. Weitere Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung finden Sie ebenso auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Wie geht es nach einem Kurs weiter?

Damit die Übungsroutine nicht einschläft, gibt es regelmäßige Auffrischungsangebote für Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Meditation. Diese finden als kleine Gruppe in einer kostengünstige Online-Live-Variante statt. Zu den Terminen geht es hier:

Was benötige ich für die Online-Angebote?

Für die Online-Trainings sind folgende Vorbereitungen zu treffen:

Technische Details:

  • Ich verwende das Programm „zoom“ (via: zoom.us downloadbar). Wenn du zoom das erste Mal benutzt, wird nach Beitritt zum Meeting ein „zoom client“ heruntergeladen.
  • Bitte achte darauf, dass dein Gerät ein Mikro und eine Kamera hat. Ein Smartphone ist evtl. eher unhandlich, aber entscheide hier selbst.
  • Empfehlenswert sind Kopfhörer – das ist aber kein „Muss“
  • Du bekommst vor der ersten Kursstunde eine Email mit dem Zugang zum Meetingraum.
  • Die Meetings werden nicht aufgezeichnet.

Setting:

Informiere eventuelle Mitbewohner, dass du für die Zeit des Online-Trainings einen „Ruheort“ benötigst und nicht gestört werden möchtest.

Richte dir ein bequemes Plätzchen ein: sitzend auf einem Stuhl oder liegend auf einer Matte/einem dicken Teppich. Eine Decke ist von Vorteil, weil wir uns in den Übungen teilweise längere Zeit nicht bewegen und nicht auskühlen sollten.

„Was ist der Unterschied zwischen einem Training, einem Coaching und einer Therapie?“

Bei den Angeboten von KOPF AUS DEM SAND handelt es sich um „Trainings“ im Gruppen- oder Einzel-/Paarsetting. Das bedeutet, es werden bestimmte Techniken und Inhalte vermittelt, sodass die Teilnehmer ein gewisses Know-how und Kompetenzen aufbauen können, um dieses hinterher eigenständig anwenden können. Im Vordergrund steht das üben! Die Erfahrungen der Teilnehmer fließen mit ein.

Bei „Coachings“ sind die Themengebiete etwas freier und individueller gestaltbar. Meist geht es dabei um eine Einzelperson und weniger eine Gruppe. Es gibt keine bestimmte Anzahl an Einheiten und ist eher als Prozessbegleitung zu verstehen.

Bei der „Therapie“, z.B. Gesprächstherapie oder Verhaltenstherapie, geht es um die Behandlung von psychischen Störungen. Diese ist nur von speziell ausgebildetem Fachpersonal durchführbar.