Autogenes Training

Wie funktioniert das?

Autogenes Training und seine Wirkungen als Entspannungsmethode sind wissenschaftlich sehr gut belegt und anerkannt.

Hier gelangen wir über gedankliche Konzentration und Autosuggestion (Selbsteinwirkung) zur Ruhe. Dabei werden verschiedene formelhafte Redewendungen (z.B. „Der Atem ist ruhig und gleichmäßig.“) eingesetzt, die uns unterstützen, uns in einen Entspannungszustand zu versetzen.


Wie stark unsere Gedankenkräfte sind, können wir anhand einer kleinen Übung feststellen. Nimm dir ein paar Minuten Zeit dafür:

Stell dir vor, du schneidest eine saftige Zitrone in zwei Hälften. Zitronensäure tritt aus und läuft über deine Hände. Riech auch einmal an einer Zitronenhälfte und beiß dann herzhaft hinein!

Vielleicht konntest du feststellen, dass dein Mund mehr Speichel produziert hat, die Säure auf deinen Händen brannte und du das Gesicht verzogen hast – obwohl du dir das alles nur vorgestellt hast. Das ist das Prinzip des Autogenen Trainings! Probier die Übung doch nochmal mit geschlossenen Augen.


Ursprünglich entwickelt durch den Berliner Neurologen Johannes Heinrich Schultz in den 1920er-Jahren, können die Übungen für nahezu alle Lebensbereiche eingesetzt werden.


Wirkungen des Trainings:

  • Linderung von physischen und psychischen Stressreaktionen (z.B. Bluthochdruck und Schlafstörungen)
  • Stärkung der Immunabwehr
  • positive Auswirkungen auf Ängste, Unruhe und Depressionen
  • Förderung von Kreativität und Steigerung der Konzentration
  • Steigerung des Körperbewusstseins und der Selbstbestimmtheit

Autogenes Training (AT) erlernen und üben: